Kampagnen Auftakt

Bei stürmischer Kulisse begann am Freitag den 13. im Juni 2014 mit einer Leiterperformance die Kampagne „Solidarische Raumnahme“ in der HafenCity.

Presse war zugegen, die Positionspapiere wurden veröffentlicht und Forderungen gestellt. Auch die Keimzelle tönt:

„Freiräume für Stadtteilgärten: Die Keimzelle ist ein sozialer Garten für alle. Er befindet sich seit 2011 auf dem Ölmühlenplatz im Karolinenviertel St. Pauli. Die Keimzelle ist ein öffentlicher Freiraum für jenen. Wir bauen Bio-Gemüse an — und wir bauen an der Stadt-für-alle. 

Wir bekommen kein Geld für unsere gemeinnützige Arbeit.

Anstatt unsere Tätigkeit anzuerkennen oder uns mit Gießwasser und anderen nützlichen Dingen zu unterstützen, vermarktet die Stadt Hamburg kollektive Gärten lieber in Image-Broschüren.

Die Keimzelle versteht sich jedoch als Ausgangspunkt und Initiativie für einen großen Planungsgarten an der Alten Rindermarkthalle. Hier wollen wir mit Nachbarn Gemüse anbauen und Öffentlichkeit herstellen. Doch Pustekuchen!

Im Herbst eröffnet das neue Rinderhallen-Einkaufszentrum an der Feldstraße. Aber ohne uns. Wie sich zeigt, sind Parkplätze wichtiger als die Wünsche der Anwohner nach einem Stadtteilgarten und nach Mitbestimmung. Dabei hätten wir dort genügend Raum und ausreichend Zeit für einen vorbildlichen Planungsbeteiligungsprozess.

Wir wollen, dass an jeder Ecke überall in der Stadt die Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Nahrungsbau und zum öffentlichen Handeln entsteht. Wir fordern, dass Stadtraumpolitik und Planungsvorgaben in Zukunft Freiräume für den sozialen Austausch und die aktive Beteiligung vorsehen.

Darum brauchen wir die SOLIDARISCHE RAUMNAHME!

Der ganze Auftakt zur „Solidarischen Raumnahme“ von Moritz Herda als Video in 22 min.

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