Donnerstagsgärtnern mit Überraschungsbesuch

Das gestrige Gärtnern wurde zwischenzeitig durch unerwarteten Besuch unterbrochen: die junge Rabenkrähe hatte es zwar aus dem Nest geschafft, für den Rückweg reichte die Flugfähigkeit aber noch nicht.
Die Eltern saßen laut rufend in den Bäumen und bewarfen die Keimzellen-Aktivist_innen mit Ästen, sobald der Abstand zum Jungvogel zu gering wurde. Die Bemühungen, den Gast in Ruhe zu lassen und sich in einige Entfernung zurück zu ziehen, wurde durch die aktive Neugier des Vogels konterkariert. Das Tier suchte offensichtlich die Nähe der Menschen und hüpfte diesen hinterher, wenn sie sich entfernen wollten. Zum Glück für Keimlinge und Krähen war jedoch auch eine in der Wildtierbetreuung erfahrene ehrenamtliche Tierheimmitarbeiterin anwesend. auf deren Rat hin die Jungkrähe mithilfe einer der bewährten Bäckerkisten in einen benachbarten, ruhigen Hinterhof gebracht wurde, wo sich die Altvögel in Ruhe um sie kümmern können. Ob die ganze Aktion für den Vogel oder für die Gärtner_innen aufregender war, lässt sich schwer einschätzen.
Immerhin konnten nach dem glücklichen Ende des Besuchs ein weiteres Tomatengewächshaus errichtet und weitere anstehende Tätigkeiten verrichtet werden.
Unter anderem wurde das Tellerkraut aus dem Gewächshaus exiliert, da es sich anschickte, dieses komplett zu überwuchern. Experten schätzen, das bei gleichbleibender Wachstumsrate im Oktober etwa 90% der Keimzelle von Tellerkraut bedeckt sind…
Zu guter Letzt können wir noch berichten, dass sich inzwischen auch Champignons unaufgefordert an den Hochbeeten angesiedelt haben. Ob es sich um wohlschmeckende Wiesenchampignons oder aber doch eher um giftige Karbolchampignons ist noch nicht abschließend geklärt.

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