Sonntag mit Sonne statt Regen

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde am Sonntag in der Keimzelle urban gegärtnert, dass es eine echte Freude war: Salatköpfe und Karotten zogen aus zu eng gewordenen Beeten und Gewächshäuschen auf geräumigere Flächen, die eifrig wachsenden Feuerbohnen bekamen eine neue Rankhilfe und auch die Schäden, die der Regen der letzten Wochen an den Holzkonstruktionen angerichtet hatte, konnten behoben werden.

Das Gießen konnte auf die ganz jungen Pflänzchen und Flachwurzler beschränkt werden, denn immer noch ist die Erde unter einer trockenen Krume ziemlich nass.

 

Bereits am Donnerstag wurde in einem der Beete die fette Erde mit Sand mit Sand gestreckt, den wir bei der Gartengruppe von Zomia gegen gemistete Erde ertauscht hatten.

Künftig sollen hier weitere Karotten wachsen, die momentan noch im Gewächshaus Kraft sammeln.

 

Leider gibt es auch unerfreuliches zu berichten: im “Parlament” fehlen inzwischen einige Balken, die wohl nächtlich anderen Zwecken zugeführt wurden – um die Stabilität zu gewährleisten, muss da in den nächsten Tagen noch mal geschreinert werden.

 

Und was sehen wir auf diesem Bild?

kein Knoblauch

Richtig: keinen Knoblauch. Auch der war über Nacht verschwunden, was uns ziemlich schmerzt, da die Pflanzen sich prima entwickelt hatten und wir Knoblauch gerne mögen. Die bald anstehende erste gemeinsame Ernteverkostung wird also ohne die duftenden Zehen auskommen müssen.

 

Geerntet werden konnte aber bereits das zweite Radieschen, und das vor den Augen der internationalen Wissenschaft, denn auch die akademische Gemeinschaft war heute wieder mit mehreren Gruppen zu Gast.

 

Für die nächsten Treffen stehen neben der gärtnerischen Routine (wenn es denn so was wie Routine in der Keimzelle  überhaupt gibt) insbesondere die oben erwähnten Reparaturen und Karottenfreisetzungen an – und bei anhaltend trockenem Wetter auch wieder zunehmend das Gießen. Vor allem aber lässt das derzeitige üppige Wachstum auf baldige ebensolche Ernten hoffen!

 

Danke übrigens an den Hof vorm Deich, der uns weitere vier prächtige, garantiert unkontrolierte Tomatenpflanzen hat zukommen lassen!

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